Ralf Grahn, Motor der Euroblogosphäre

Nachdem ich vollmundig meine Idee von “Better Know A Euroblog” verkündet habe, liegt nun auch die moralische Pflicht bei mir, die Idee weiter umzusetzen. Das sagte mir kein geringerer, als der Großvater der Euroblogs. Das meine ich nur im besten Sinne.

Der Jurist Ralf Grahn bloggt seit April 2007 regelmäßig auf Grahnlaw (englisch), und ab und zu auf Eurooppaoikeus (finnisch) und  Grahnblawg (schwedisch) über EU-Recht und Politik. Aber wie ein prototypischer Großvater versucht er alle in aktuelle Diskussionen einzubeziehen. Er hat nicht nur einen exzellenten Überblick über die vielen verschiedenen Euroblogs, er meldet sich auch zu Wort, unprätentiös, informiert und offen.

Wer wissen möchte, was gerade heiß in der Blogosphäre zu Europa (oder auch im europapolitischen Twitterverse) diskutiert wird, konnte schon vor der wöchentlichen Blogschau des bloggingportals bei ihm Überblick finden. Dabei setzt allein schon seine Blogstatistik ein Ausrufezeichen. Grahnlaw hat in diesen Jahren bislang 1763 Posts veröffentlicht. Diese hohe Rate beeindruckt besonders, weil seine Beiträge eben nicht bloßes Wiedergeben von Links und youtube-Videos sind, sondern ehrlich recherchierte Analysen und Hinweise auf aktuelle Entwicklungen in Europarecht und -politik.

Selbst im Sommerloch ruht er nicht und bringt die oftmals vielleicht selbstreferentiellen, jedoch in der Entwicklung wichtigen, Debatten zur Euroblogosphäre voran, versucht zu motivieren und bindet viele neue Europainteressierte ein. Er ist ein wahrer Motor dieser Euroblogs.

Wer ihn noch nicht liest, sollte dies schnellstmöglich nachholen. Grahnlaw ist eine wahre Perle in den Tiefen der europapolitischen Analyse.

PS: Ralf ist im Übrigen auch der Urheber der multilingual comment policy, die auch europaeum einsetzt.