Es scheint sich eine kleine Kontroverse wegen der Euro-Videos (ich habe berichtet) der Kommission anzubahnen. Wie der Gründer von EUX.tv Raymond Frenken heute Vormittag getwittert hat, hat die Europäische Kommission ihre Videos erst einmal eingefroren und sie bei EUtube auf privat (hier, hier) gesetzt.
(Die eingebette Versionen meines Blogposts [von eutubede und eux.tv] laufen allerdings noch. Ebenso wie auf den Seiten der Europäischen Kommission, dort eben nicht zum Herunterladen und mit ungüligen Links zu youtube.)
Ich hatte das schon bei Juliens Verweis auf die Geschichte als seltsam kommentiert. Einerseits finde ich es gut, dass die Kommission nun hoffentlich einsieht, dass die Videos nicht gerade informationsreich sind. Andererseits verstehe ich nicht, warum sie dann nicht zu ihrem Griff ins Beet steht. Es handelt sich bei den Videos schließlich um nichts, dass sie unbedingt pushen müssen. Die Kommission oder die Agentur dahinter braucht also gar nicht erst auf den Streisandeffekt hoffen.