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	<title>europaeum &#187; EP</title>
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		<title>EP schmeißt Parlamentsfernsehen aus sozialen Netzwerken</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 21:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[EuroparlTV]]></category>
		<category><![CDATA[European Parliament]]></category>
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		<description><![CDATA[Verwunderliche Dinge gingen heute in der Kommunikationsabteilung des Europäischen Parlamentes vor sich. Die DG Comm hat den Betreiber des Twitteraccounts @europarltv dazu aufgefordert, den Betrieb einzustellen. (Scheinbar parallel zum Einstellen einer Facebookgruppe.) Das hat die regelmäßigen Leser nur allzu sehr &#8230; <a href="http://www.europaeum.eu/blog/ep-schmeist-parlamentsfernsehen-aus-sozialen-netzwerken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Verwunderliche Dinge gingen heute in der Kommunikationsabteilung des Europäischen Parlamentes vor sich. Die DG Comm hat den Betreiber des Twitteraccounts <a href="http://twitter.com/europarltv/">@europarltv</a> dazu aufgefordert, den Betrieb einzustellen. (Scheinbar parallel zum Einstellen einer <a href="http://twitter.com/gkalayci/status/4445534827" target="_blank">Facebookgruppe</a>.)</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://twitter.com/europarltv/status/4445486819" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-984" title="europarltv" src="http://www.europaeum.eu/wp-content/uploads/2009/09/europarltv.png" alt="europarltv" width="470" height="329" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-983"></span>Das hat die regelmäßigen Leser nur allzu sehr verwundert (<a href="http://twitter.com/gkalayci/status/4445534827" target="_blank">hier,</a> <a href="http://twitter.com/dicknieuwenhuis/status/4445890571" target="_blank">hier</a>, <a href="http://twitter.com/telecomix/statuses/4450570008" target="_blank">hier</a>, <a href="http://twitter.com/EYMD/status/4450260863" target="_blank">hier</a>). Der Twitteraccount macht nämlich nichts anderes, als den offiziellen Programmfeed (RSS) des Europäischen Parlamentsfernsehens wiederzugeben. Dieser ist öffentlich und von jedem frei &#8220;abonnierbar&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese zunächst traurige Nachricht hätte ich aber verstehen können. Ich bin davon ausgegangen, dass sich einfach irgendjemand das Twitterkonto registriert hat und den RSS-Feed unter dem Namen EuroparlTVs eingespeist hat. Dies passiert nur allzu häufig in Twitter und in der Regel stört sich auch niemand daran. Es hätte also durchaus sein können, dass wie im früheren, populären <a href="http://webevangelisten.de/twitter-geschichte-in-bildern/">Fall</a> von <a href="http://twitter.com/cnnbrk">@cnnbrk</a> der Rechteinhaber nur sein Konto übernehmen, quasi zurück haben, wollte. Es wäre also völlig legitim. Dieses scheint hier aber nicht der Fall zu sein, oder zumindest nicht den Ausschlag zu geben. Der Betreiber des Twitteraccounts gehört nach eigenen Angaben zur Produktionsfirma von EuroparlTV. Zumindest dem eigenen Auftragnehmer also (wenn auch nur privat) hätte man wenigstens ein kurze Begründung geben können. Dieses scheint nicht der Fall gewesen zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://twitter.com/europarltv/status/4451973939" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-987" title="europarltv_2" src="http://www.europaeum.eu/wp-content/uploads/2009/09/europarltv_2.png" alt="europarltv_2" width="479" height="327" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist also sehr verwundlich, was die DG Communication damit bezweckt, und warum sie, anstatt das Konto einfach zu übernehmen, es einfach einstampfen möchte. Es hätte vielleicht auch erst einmal gereicht bei sich selbst aufzuräumen. Scheinbar war es den Parlamentsbeamten ein Dorn im Auge, dass mitunter noch nicht freigegebene Sendungen über Twitter angekündigt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://twitter.com/europarltv/status/4452281818" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-990" title="europarltv_3" src="http://www.europaeum.eu/wp-content/uploads/2009/09/europarltv_3.png" alt="europarltv_3" width="470" height="332" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nur kann der Betreiber des Twitterkontos überhaupt nichts dafür. Schließlich stammen die frei zugänglichen Daten automatisiert von der offiziellen Seite des Parlamentsfernsehens. Sie müssten also dort ansetzen, wenn nicht freigegebene Programme veröffentlicht werden. Wer weiß schließlich, wo die Daten noch überall hineinfließen?</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist alles in allem also eine sehr komische Aktion. Sie ist freilich rechtmäßig und legitim, aber nicht sehr besonnen. Immerhin sind über die Tweets auch viele Menschen erst auf das Angebots EuroparlTVs aufmerksam geworden. Ich bin jedenfalls gespannt, ob das Europäische Parlament auch im Sinne von Transparenz noch ein offzielles Statement zu dem Thema abgibt und warte auf die Beantwortung meiner Anfrage. Es wäre meines Erachtens schlichtweg dumm, wenn die DG Comm das Twitterangebot nicht weiterführen würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wir werden sehen. Noch sind einfach zu viele Unbekannte in dem &#8220;Fall&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>EU-Telecom-Paket: Fallen unsere Bürgerrechte einem institutionellen Stolz zum Opfer?</title>
		<link>http://www.europaeum.eu/blog/eu-telecom-paket/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 17:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Telekompaket]]></category>

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		<description><![CDATA[Soweit ist es glücklicherweise noch nicht, aber dass das Thema der Internetsperren nicht nur in Deutschland heiß diskutiert wird, zeigt der Wirbel um die Rechte von Internetnutzern in der Europäischen Union und offenbart damit ihre große Schwächen. Anlass war die &#8230; <a href="http://www.europaeum.eu/blog/eu-telecom-paket/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.europaeum.eu/wp-content/uploads/2009/06/telekompaket.jpg" border="0" alt="" width="460" height="376" /></p>
<p style="text-align: justify;">Soweit ist es glücklicherweise noch nicht, aber dass das Thema der <a href="http://zeichnemit.de/informationen.php" target="_blank">Internetsperren</a> nicht nur in Deutschland heiß diskutiert wird, zeigt der Wirbel um die Rechte von Internetnutzern in der Europäischen Union und offenbart damit ihre große Schwächen. Anlass war die Ende 2007 gestartete Initiative der Europäischen Kommission, den Rechtsrahmen für Telekommunikation und Internet grundlegend zu überarbeiten. Dabei sollte ein Richtlinienpaket die Frequenzvergabe, den Netzzugang und den Datenschutz auf dem Telekommunikationsmarkt neu regeln und harmonisieren. Im Europäischen Parlament legte die erste Lesung jedoch erhebliche Probleme in den Bereichen <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/124/" target="_blank">Netzneutralität</a> und <a href="http://www.laquadrature.net/en/eu-data-protection-authority-confirms-privacy-breach-telecoms-package" target="_blank">Datenschutz</a> offen, weswegen sich das Parlament gezwungen sah, den Textvorschlag mit Änderungen (Amendment 138) zu versehen, um die Nutzerrechte zu schützen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify; ">Applying the principle that no restriction may be imposed on the fundamental rights and freedoms of end-users, without a prior ruling by the judicial authorities, notably in accordance with Article 11  of the Charter of Fundamental Rights of the European Union on freedom of expression and information,  save when public security is threatened in which case the ruling may be subsequent.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify; "><span id="more-655"></span>Diese Änderung steht damit grundsätzlich mit der Idee der &#8220;graduated response&#8221; im Widerspruch, nachder Internetnutzer nach drei vermeintlichen Verstößen gegen das Urheberrecht ihren Netzanschluss verlieren und auch keinen neuen erhalten würden, also Netzsperre! Das alles ohne ein ordentliches Gerichtsurteil und nichtzuletzt deswegen schon sehr fragwürdig. In dem darauffolgenden Europäischen Rat ist der Änderungsvorschlag, der immerhin mit 88% der Stimmen vom Europäischen Parlament angenommen wurde und selbst von der Europäischen Kommission als ein <em>important restatement of key legal principles of the Community legal order, especially of citizens&#8217; fundamental rights</em> erkannt wurde, unter anderem auf Drängen des damaligen, französischen Ratspräsidenten Nicolas Sarkozy wieder aus dem Text herausgeflogen, was Teile der Öffentlichkeit, darunter auch die Bürgerrechtsorganisiation <a href="http://www.laquadrature.net/" target="_blank">La Quadrature du Net</a>, aktivierte. Als diese &#8220;three strike policy&#8221; (<a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Loi_Hadopi" target="_blank">HADOPI</a>) am 12. Mai 2009 sogar die französischen Nationalversammlung in einem zweiten Versuch passierte, war klar, dass alles getan werden müsse, damit sich das Parlament hinter die Bürgerrechte würde stellen können und sich nicht vom Europäischen Rat überrennen lassen müsse. Schließlich bot es sich für die Damen und Herren Europaabgeordnete kurz vor den Europwahlen ja an, sich für ihre Wählerinnen und Wähler einzusetzen. Und so fand der Passus in der zweiten Lesung wieder als Änderung seinen Weg in den Richtlinientext. Das Europäische Parlament sollte mit dieser Einschränkung letztlich recht behalten, als die Internetsperren ohne richterliche Anordnung des Hadopi-Gesetzes am 10. Juni 2009 in einer höchstrichterlichen Entscheidung vom französischen Conseil Constitutionnel<a href="http://www.conseil-constitutionnel.fr/conseil-constitutionnel/francais/les-decisions/2009/decisions-par-date/2009/2009-580-dc/decision-n-2009-580-dc-du-10-juin-2009.42666.html" target="_blank"> als verfassungswidrig erklärt wurde</a>.</p>
<p style="text-align: justify; ">Wenn man jetzt mit gesundem Menschenverstand an die Sache herangehen würde, könnte man meinen, alles richtig gemacht, da hat sich der Europäische  Rat vergaloppiert, das ist zwar ärgerlich, aber jetzt heißt&#8217;s Mund abwischen und den Gesetzgebungsprozess zum Ende führen. Da wird aber in der Europäischen Union sind, entgegnet einem erstaunlicherweise nur ein patziges: Denkste! Denn anstatt die Entscheidung des demokratisch legitmierten Gremiums zu akzeptieren, dass die Staats- und Regierungschefs bis zur Europawahl immerhin noch selbst wichtig geredet haben, verstecken sie sich wieder hinter ihren nationalen Interessen. So war am Freitag als Ergebnis des Ministerrates vom Vortag zu lesen:</p>
<p style="text-align: justify;">
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Minister und Diplomaten votierten fast einstimmig für eine harte Linie gegenüber dem Parlament, dem vorgeworfen wird, einen vorherigen Kompromiss mit dem Rat über das Telekompaket gebrochen zu haben. Es sei eine Frage des institutionellen Stolzes gab die Kommissarin für die Informationsgesellschaft, Viviane Reding zu. (<a href="http://www.euractiv.com/de/informationsgesellschaft/telekompaket-bleibt-geisel-politischen-machtkmpfen/article-183145" target="_blank">EurActiv vom 12. Juni 2009</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Institutioneller Stolz? Was hat das denn noch mit einer sachlichen Debatte zu tun? So eine Hartnäckigkeit, wo doch das französische Verfassungsgericht, wenn man es so nennen will, die Entscheidung des Europäischen Parlaments stützte, hätte ich nicht für möglich gehalten. Es bißchen fühle ich mich wie im Kindergarten, wenn ich solche Statements höre. Und es kommt noch besser:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der Ministerrat will nun mit dem <a rel="external" href="http://www.elections2009-results.eu/de/index_de.html" target="_blank">neu gewählten Parlament</a>, in dem die konservativen Kräfte gestärkt sind, in eine neue Schlichtungsrunde gehen, in der Sache aber hart bleiben. Das Telecom-Paket soll eine neue Gesetzesgrundlage für den europäischen Telekomsektor schaffen. Die Minister haben es eilig und wollen das Paket so schnell wie möglich fertig schnüren, eine Abspaltung der strittigen Frage steht zunächst wohl nicht zur Debatte. &#8220;Die Industrie braucht Stabilität und Rechtssicherheit&#8221;, sagt Reding. Das neue Parlament tritt allerdings erst am 14. Juli zu seiner ersten Sitzung zusammen. (<a href="http://www.heise.de/newsticker/Streit-um-Internetsperren-verzoegert-EU-Telecom-Paket--/meldung/140327" target="_blank">heise vom 12. Juni 2009</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und schon wieder schafft es die Europäische Kommission mich zu irritieren. Entscheiden Sie sich Frau Reding! Ist die Kommission in der einen Minuten noch die Sprecherin der EU-Bürger, des kleinen Mannes, ist sie in der anderen Minute wieder die gewohnte selbstherrliche Sekretärin für nationastaatliche Befindlichkeiten. Eine Kommission, die vom Europäischen Parlament (quasi als Kabinett) eingesetzt würde, könnte sich solche Spagate sicher nicht erlauben.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztlich kann ich den frisch gewählten MEPs nur die Größe und Reife wünschen, sich solche Anmaßung des Europäischen Rates nicht gefallen zu lassen, und wünsche mir umso mehr, dass der Vertrag von Lissabon endlich in Kraft treten möge. Jeder Tag, an dem sich ein demokratisch legitimiertes Europäische Parlament stärker gegen nationalistische Politik zum Wohle der europäischen Bevölkerung durchsetzen kann, ist ein schöner Tag. Für die Demokratie und Europa. Also bleibt standhaft und schützt die Rechte derjenigen, die ihr repräsentiert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: right;">Bild im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/mildlydiverting/2323223879/sizes/l/" target="_blank">MildlyDiverting</a>.</p>
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		<title>Getwitterte #Europawahl</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 21:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit den heutigen Schlusskundgebungen der Parteien und politischen Vereinigungen endet auch größtenteils deren Wahlkampf für die Europawahl, die in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten am Sonntag stattfindet, so auch in Deutschland. Aber Moment mal? Was denn für ein Wahlkampf? Und selbst &#8230; <a href="http://www.europaeum.eu/blog/getwitterte-europawahl/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit den heutigen Schlusskundgebungen der Parteien und politischen Vereinigungen endet auch größtenteils deren Wahlkampf für die Europawahl, die in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten am Sonntag stattfindet, so auch in Deutschland. Aber Moment mal? Was denn für ein Wahlkampf? Und selbst wenn man schon vereinzelte Elemente von Wahlkampf feststellte, dann war es doch ganz sicher keiner für das Europäische Parlament. Vielmehr behandelten die Parteien diese Wahl als einen Test für die Bundestagswahl im Herbst. (Und das gaben sie mitunter auch freimütig zu.) Wenngleich die Finanzierung aus der Europäischen Union doch eigentlich auf einen europäischen Wahlkampf ausgerichtet ist, nutzen die Parteien die Ressourcen wohl lieber für nationale Kampagnen. Aber ich drifte ab!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3302/3599215742_c04f90286e.jpg" alt="" width="450" height="255" /></p>
<p style="text-align: justify;">Was europäische Themen aber zu wenig in den Wahlkampagnen und herkömmlichen Medien vorkam, schaffte es umso mehr in die digitale Welt. Allein auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Twitter</a>, das ja gerade ein unheimlicher <a href="http://webevangelisten.de/category/twitter-zensus/" target="_blank">Hype in Deutschland</a> ist, hat sich in den letzten Wochen und in vielen Sprachen eine verhältnismäßig starke Diskussion zur Europawahl entwickelt. Wem es aber zu anstrengend ist, den Überblick über die Diskussion zu behalten oder gar allen Tweets mit den Hashtags #ep09 oder #eu09 zu folgen, der hat nun dank Thomas (@<a href="http://twitter.com/codeispoetry/" target="_blank">codeispoetry</a>) und Malte (@<a href="http://twitter.com/malte_politicus/" target="_blank">malte_politicus</a>) die Möglichkeit, eine schnelle Übersicht über die heiß diskutierten, deutschsprachigen Themen zu bekommen. Auf <a href="http://twitterthemen.de/europa" target="_blank">www.twitterthemen.de/europa</a> haben sie eine Themenwolke zur Europawahl veröffentlicht. Wer also wissen möchte, was grüne Bürgerrechtler in den Niederlanden mit der Piratenpartei zu tun haben könnten, sollte mal draufschauen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
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		<title>A Union of Peace, Love and Bass? [update]</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 21:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
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		<description><![CDATA[Is a &#8220;party place for everydays&#8221; what we want for the European Union? Perhaps not, but we could definitely live with some more creativity and especially effort for European issues like the artist &#8220;DJ Trexx&#8221; has put into his election  &#8230; <a href="http://www.europaeum.eu/blog/a-union-of-peace-love-and-bass/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Is a &#8220;party place for everydays&#8221; what we want for the European Union? Perhaps not, but we could definitely live with some more creativity and especially effort for European issues like the artist &#8220;DJ Trexx&#8221; has put into his election  campaign contribution with this humorous 90&#8242;s eurotrash track &#8220;A Union of Peace, Love and Bass&#8221; which I stumpled upon today and that I&#8217;d like to share with you here.</p>
<p align="center"><object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/_zHprFeR0P4&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_zHprFeR0P4&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object>
</p>
<p style="text-align: justify;">Now, he might not become the next <a href="http://ec.europa.eu/commission_barroso/wallstrom/index_en.htm" target="_blank">Margot Wallström</a> (EC Communication Strategy) or even a new creativity ambassador with his performance, yet he raises a valid point. It&#8217;s the elections to the European parliament this week where we can shape our future in and for Europe. Let&#8217;s do so!</p>
<p style="text-align: justify;">So, in the spirit of a Union of Peace, Love and Bass and with the words of DJ Trexx: &#8220;Take you positions, party brothers and sisters, and let me see you dance like you got ants in your pants. Yes, democracy is cool.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Update (04 June 2009): </strong>Today the faces behind this song released an English version of the Swedish press release explaining the whole project:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="font-style: normal;">Swedish comedian/musician Micke Lindgren let&#8217;s his character DJ Trexx rock the vote for the upcoming European Parliament e</span><span style="font-style: normal;">lections with new song A Union of Peace, Love and Bass DJ Trexx (Micke Lindgren) rose to Swedish fame during the national Eurovision ﬁnals, where he and his merry band of dancers performed a satirical showstopper called “Tingaliin &#8211; russian bass lovers remix”. [...]</span></em></p>
<p style="text-align: justify;">Now, DJ Trexx is back with a message to Europe: Democracy is cool. The mohawk-clad russian-german DJ and rapper has made a hard pumping eurotechno-anthem to put some color on the runup to the EP elections. The music-video contains sexy parliamen tarian-dancers, European Union-hotpants and an electric violin. [...]</p>
<p style="text-align: justify;">The project is quite unique in that it is a european citizens attempt to reach out to all young people of the union with the message that voting on the 7th of june is important. According to alarming reports, a big portion of european youth are not even aware that the election is taking place or when. </p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Further information, the song as mp3 download and some pictures can be found on his website<a href="http://www.djtrexx.eu" target="_blank"> www.djtrexx.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
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