Was motiviert Menschen, sich in der “Euroblogosphäre” zu beteiligen?

Welch Studierender kennt sie nicht, diese Bitten von Psychologen oder Soziologen, die alltäglich über die diversen E-Mailverteiler kommen: “Bitte hilf mir, und fülle kurz (!) diesen Fragebogen aus!” In der Regel ignoriere ich diese Mails geflissentlich, doch das eine oder andere Mal interessiert mich das Thema dann doch, und ich lasse mich breitschlagen (vor allem, wenn ich das Ergebnis der Studie dann wenigstens auch bekomme).

In diesem Fall ist mir das Ausfüllen etwas leichter gefallen. “Was motiviert Menschen, sich in der “Euroblogosphäre” zu beteiligen?” Das untersucht eine Psycholgiestudentin an der Universität Hamburg. Das passt doch wie die Faust aufs Auge, schließlich frage ich mich ja auch, warum ich mit diesem Blog angefangen habe. Irgendwann im oder um den April herum soll die Auswertung schon fertig sein. Da bin ich ja mal gespannt!

(Link zur englischsprachigen Umfrage: http://www.unipark.de/uc/euroblog_survey/)

Le Taurillon jetzt auch auf deutsch

Das französische Onlinemagazin der Jeunes Européens “Le Taurillon” scheint ein Erfolg zu sein. Die Jungen Europäer starteten nach der französischen, englischen und italienischen Version nun auch eine deutschsprachige. Seit dem 15. Januar 2007 erscheint diese nun als Kooperation aus den Jeunes Européens, den Young European Swiss, der JEF-Österreich sowie der JEF-Deutschland und trägt sogleich den Namen “Der Europastier“.

“Europastier soll dazu beitragen, für alle Proeuropäer einen Raum für freien Ausdruck, Begegnungen, Kommunikation und Nachdenken im deutschsprachigen Netz zu schaffen”, so die Redaktion in ihrer Selbstdarstellung.

Damit macht es sich der Europastier sicherlich nicht einfach. Das 2001 gegründete Nachrichtenmagazin “Café Babel” bezeichnet sich nicht zu unrecht als die Europa-Zeitung. Café Babel ist sowas wie der Platzhirsch unter den europäischen Online-Jugendzeitschriften. Es erscheint in sieben Sprachen und gibt sich als das Medium, das der “Eurogeneration” eine Stimme geben will. Gegen Café Babel wird wohl kein Ankommen sein. Und im Interesse einer wahren Vielfalt darf es das auch nicht!

Spannend wird es also zu sehen, wie sich der Europastier abgrenzen wird. Wenn man sich mal die Anzahl der Artikel und die Kommentare anschaut, scheinen es die Macher mit der französischen Version ja geschafft zu haben.