Euro gewinnt an Bedeutung

Na, da können wir, die wir in Euro leben, uns doch freuen. Wie der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages gerade veröffentlichte (siehe unten), sieht die internationale Bilanz des Euros prächtig aus. Wir sind zwar immer noch hinter dem US Dollar, aber knapp.

“Während der Euro dem USD als Wertaufbewahrungsmittel relativ nahe kommt, ist der Abstand als Zahlungsmittelund Recheneinheit weiterhin immens.”

Das wird sich aber auch noch ändern, wenn die sich Eurozone in Zukunft über den ganzen europäischen Kontinent erstrecken wird.

Ich frage mich nur, ob das so gut ist. Klar, dadurch, dass wir den Euro als Heimwährung haben, sind Importe für uns preiswerter. (Dass das der deutschen Exportindustrie hingegen nicht gerade entgegen kommt, bekommen wir ja alle Nase lang vor Augen geführt.) Aber wenn der Euro stärker wird, muss doch der Dollar unweigerlich erschwachen, oder? Ist das gut, ist das schlecht? Ist es überhaupt erstrebsam, einen in Relation schwachen Dollar zu haben? Ich kenne mich leider noch überhaupt nicht in der internationalen Volkswirtschaftlehre aus, aber der gesunde Menschenverstand lässt mich stutzen.

Quelle: “Die internationale Bilanz des Euros“, Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, 29.01.2007

Post a Comment

(Feel free to comment in any other language that Google translate supports even if answers might be published in German and English only.)

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *