Wiener Charme und ungarischer Pfeffer

Saisonabschlusskonzert der Robert-Schumann-Philharmonie auf dem Theaterplatz

Als ich dieses Weblog vor gut einem halben Jahr angefangen habe, war es einer meiner Absichten und Anliegen zu zeigen, dass Chemnitz eben doch schön sein kann. Ein erstes Beispiel soll hier das Freilichtkonzert der Robert-Schumann-Philharmonie sein, das dieses Jahr erneut stattfand. Ich weiß gar nicht, ob das eine jährliche Veranstaltung ist, ich vermute aber, dass der Erfolg des letzten Jahres, die Verantwortlichen der Chemnitz Oper heuer zu einer Neuauflage bewegte. Dieses Jahr mit neuem Dirigenten: Domonkos Héjá, einem Ungar. Und so sollte der Abend auch klingen. Nach einer eher langweiligen ersten öffentlichen Darbietung der neuen Big Band, konnten die versammelten Zuschauer endlich zu Donauklängen träumen und zum Csárdás wippen.

Ohjé wie langweilig

Voll peinlich: Das habe ich gerade auf Youtube gefunden. An sich ja recht nett, dass die Europäische Kommission so auf Web 2.0 macht (siehe auch die Kommissionsblogs), aber haben deren Werbefachleute nichts mit mehr Emotionen, Herz oder wenigstens Pepp hinbekommen? Das Directorate General Communication (DG COMM) ist doch sonst so erfinderisch und kreativ – also zumindest deren Agenturen. Da tut mir nur der arme Gewinner leid, der sein Logo jetz in dieser Aufmachung sehen muss. (Mehr Videos gibt’s übrigens bei EUTube.)